Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

Köni Laurins Reich
hotel albergo gasthof jolanda welschnofen eggental
ITALIANO ENGLISH
Home
Lage und Anfahrt

Südtirol Wetterbericht

Anfrage und Informationen nur telefonisch unter Tel.: +39 0471 612246
     

König Laurin und der Rosengarten!

In uralter Zeit, als es noch Riesen und Zwerge in den Alpentälern gab, herrschte im Inneren des Berges, den wir Rosengarten nennen, der Zwergenkönig Laurin. Er besaß unermessliche Schätze, doch der größte war eine Tarnkappe, die ihn unsichtbar machen konnte.
Laurins Stolz war ein Wunderschöner Garten vor dem Tor seiner Felsenburg; dort blühten das ganze Jahr hindurch unzählige rote Rosen, die von einem goldenen Seidenfaden umspannt waren.
Wehe dem, der es wagte, den Faden zu zerreißen und auch nur eine Rose zu pflücken! Laurin drohte ihm die linke Hand und den rechten Fuß abzuhacken.
Eines Tages nun erblickte Laurin auf einer Nachbarburg eine wunderschöne, blonde Prinzessin, Simhild. Er verliebte sich in das Menschenkind und raubte sie mit Hilfe seiner Tarnkappe.
Fortan lebte Simhild im Bergreich des Königs, umgeben von Gold, Silber und Edelsteinen, bedient und bewacht von zierlichen Edelfräulein und Zwergenrittern. Doch Simhild blieb traurig, sie hatte Heimweh nach dem Blumenanger ihrer Heimat.
Dort auf der Burg ihres Bruders Dietleib herrschte Trauer und Schrecken; auf der Suche nach der Schwester traf Dietleib den Gotenkönig Dietrich von Bern. Mit ihm und anderen Rittern machte er sich auf zum Reich des König Laurin.
Dietrich staunte über die Pracht der goldfarben umzäunten Rosen, doch seine Begleiter zerrissen den Faden und zertrampelten die Rosen.
Zornig stürmte Laurin auf seinem weißen Rösslein heran und verlangte Hand und Fuß des Frevlers. Es kam zum ungleichen Kampf; doch zunächst konnte sich Laurin mit seiner Tarnkappe schützen.
Als sie ihm entrissen wurde, lag er hilflos am Boden und flehte um sein Leben. Gefesselt musste er die Sieger in sein Reich führen, wo Simhild befreit wurde.
Laurins List, die Sieger bei einem Mahr durch tausend Zwerge zu überfallen, schlug fehl. Das Ende des Zwergenreiches war gekommen.
Durch einen Zauberspruch des gefesselten Königs war der Rosengarten für immer erloschen: weder der helle Tag noch die finstere Nacht sollten die Rosenpracht je wiedersehen. Nur nachte, bleiche Felsen sollten bleiben.
Doch Laurin hatte vergessen, auch die Dämmerung zwischen Tag und Nacht in seinen Zauberspruch einzubeziehen.
Und so kommt es, dass manchmal vor Sonnenuntergang die bleichen Berge leuchten und glühen. Im Widerschein spiegelt sich das Schicksal des Zwergenkönigs und seines Rosengarten.


Anmeldung

 

Robatscher Renate \ Nigerstraße 12\ I-39056 Welschnofen \ Tel.: +39 0471 612246 \ Fax: Tel.: +39 0471 612246

Gemäß der Richtlinie 2009/136/EU teilen wir Ihnen mit, dass diese Webseite eigene technische Cookies und Cookies Dritter verwendet. Wenn Sie weiterhin auf diesen Seiten surfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Mehr erfahren Ok